Die Ulme

Die Ulme ist inzwischen ein sehr seltener Baum geworden – seit etwa 100 Jahren grassiert in Europa das Ulmensterben durch einen Pilz, der den Baum absterben läßt.

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine noch lebendige Ulme sehe. Im Alter ist die Ulme ein sehr imposanter Baum, der gewaltige Stämme ausbilden kann. Das Holz, das ich verarbeite, stammt fast immer von abgestorbenen Bäumen, deshalb kann es vorkommen, daß hin und wieder Stockflecken oder auch das ein oder andere Wurmlöchlein zu finden sind, was aber auch ein sehr interessantes Bild ergeben kann.

 Eine inzwischen sehr rare Erscheinung bildet das Ulmenmaserholz, das kaum noch zu bekommen und auch sehr begehrt ist. Die Farbe des Ulmenholzes (auch Rüster genannt) umfaßt eine Bandbreite von honigfarben über verschiedene Braun- und Rottöne bis schokoladenbraun. Gesundes Ulmenholz ist ein Hartholz, sehr zäh und fest und war schon immer ein gesuchtes Holz für Möbel- und Gerätschaften.

 Nach dem keltischen Baumkreis steht die Ulme für „Die gute Gesinnung“ 12.-24.1. und 15. -25.7.

 

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